Technolologie „Gasinnendruck“ mit ALLROUNDERn

Mit den entsprechenden Ausstattungspaketen lassen sich ALLROUNDER auch in speziellen Spritzgießbereichen einsetzen wie zum Beispiel für Anwendungen mit der Technologie „Gasinnendruck“ (GIT).
Beim GIT-Verfahren wird während des Einspritzvorgangs komprimierter Stickstoff in die Werkzeugkavitäten eingeleitet. Durch die Verdrängung der plastischen Kunststoffseele wird ein Hohlraum gebildet und die Kunststoffmasse optimal verteilt. Der Gasinnendruck liegt in der Regel zwischen 100 und 300 bar, möglich sind auch Drücke bis 450 bar.
Mit dem Verfahren „Gasinnendruck“ können Material und damit auch Kosten eingespart werden. Die geringere Wandstärke und der Hohlraum ermöglichen ein schnelleres Abkühlen und damit eine kürzere Zykluszeit. GIT-Teile besitzen zudem ein besseres Verhältnis von Spritzteilgewicht zu -festigkeit und haben im Vergleich zu geschäumten Formteilen eine wesentlich bessere Oberflächengüte. Dank der gleichmäßigeren Druckverhältnisse in der Kavität wird der Verzug minimiert und die Schwindung reduziert, so dass Einfallstellen vermieden werden.
Anwendungsbereiche der Technologie „Gasinnendruck“ sind die Produktion von Spritzteilen mit großen Wandstärken, partiellen Versteifungen und Rippenkonstruktionen oder von Teilen, bei denen Kerne durch einen Hohlraum ersetzt werden sollen.
 
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